Der Seniorenbeirat Lippstadt informiert

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

der Seniorenbeirat (SB) der Stadt Lippstadt hat in seiner Sitzung v. 19.02.2020 das nachfolgende Thema behandelt.
Der SB hat sich dazu entschlossen, dieses Projekt zu unterstützen, wenn sich eine Gruppe Interessierter zusammenfindet. Deshalb werden interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich im Sinne des Projekts engagieren wollen, gesucht.

Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte bei:

Herrn Kalthoff, Stadt Lippstadt, Ruf: 02941 980-717 oder

Frau Polder, Stadt Lippstadt, Ruf:02941 980-681 oder

Frau Maria Loredana Giunta, Stadt Lippstadt, Ruf: 02941 980-715


Mit freundlichen Grüßen


Wilbert Luig
Ruf 02941-77270
(Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Lippstadt)


Projekt: "Nordrhein-Westfahlen - hier hat Alt werden Zukunft
hier: Mögliche Beteiligung an dem Landesprojekt

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Schreiben vom 6. Januar 2020 auf ein neues Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat Alt werden Zukunft“ hingewiesen.
Mit diesem Projekt möchte das Ministerium die Weiterentwicklung einer lebendigen Angebotslandschaft in Nordrhein-Westfalen fördern. Der Grundgedanke des Ministeriums ist hierbei, dass zukünftig mehr ältere als jüngere Menschen mit individuellen Bedürfnissen in Nordrhein-Westfalen leben werden. Insoweit soll die Teilhabe und Integration älterer Menschen in die Gemeinschaft im Fokus stehen, wobei eine funktionierende soziale Teilhabe auch die körperliche und geistige Gesundheit und die subjektive Lebensqualität beeinflussen und zur selbstbestimmten Lebensführung älter Menschen beitragen kann.
Ziel dieses Projektes ist, die vorhandenen Angebote in den Kommunen für ältere Menschen sichtbar sowie landesweit auf die Angebotsvielfalt in Nordrhein-Westfalen aufmerksam zu machen. Das Projekt soll neue Impulse setzen, zum Transfer von Ideen beitragen, Akteure miteinander ins Gespräch bringen und die Entwicklung neuer Teilhabeangebote fördern.
Zur Umsetzung dieses Ziels wird angestrebt, in Zusammenarbeit mit allen 396 Kommunen in NRW sowie weiteren lokalen Akteuren der Seniorenarbeit (z. B. die Seniorenvertretung) herausragende teilhabefördernde Angebote für ältere Menschen zu identifizieren und auf einer digitalen Landkarte sichtbar zu machen. Die Landkarte soll einerseits die Angebotsvielfalt in Nordrhein-Westfalen aufzeigen, andererseits sollen über den im Projekt angelegten Austausch gute Ideen vorgestellt und transportiert werden, damit sich die Angebotslandschaft in Nordrhein-Westfalen weiterentwickeln kann.
Für diese Aufgabe sollen in den jeweiligen Kommunen sogenannte Suchgruppen zusammengestellt werden, die sich nach Vorstellung des Ministeriums aus etwa 5 - 7 bürgerschaftlich engagierten Personen der Seniorenarbeit zusammensetzen, die sich mit den lokalen und regionalen Angeboten, Projekten und Besonderheiten gut auskennen.

Die weitere Umsetzung ist wie folgt vorgesehen:
- Die Kommunen teilen dem Ministerium das Interesse an einer Projektbeteiligung mit.
- Die Aufgabe der Kommune besteht darin, bei der Zusammenstellung der Suchgruppe unterstützen und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe eine Ansprechperson zu benennen.
- In jeder sich beteiligenden Kommune wird eine Suchgruppe eingerichtet, die sich aus bürgerschaftlich in der Seniorenarbeit engagierten Personen zusammensetzt. Die Teilnehmer sind bis zum 09.03.2020gegenüber dem Kuratorium Deutsche Altershilfe zu benennen. (Meldung erfolgt bei Interesse durch die Stadt Lippstadt.)
- Das Ministerium wird alle Beteiligten am 16.03.2020zu einer Auftaktveranstaltung einladen.
- Die Suchgruppe führt eine 6-wöchigen Suchaktion in der jeweiligen Kommune durch. Als Aufwandsentschädigung wird der Suchgruppe ein sogenanntes Handgeld in Höhe von einmalig 300 € gewährt.
- Das Kuratorium Deutsche Altershilfe stellt der Suchgruppe zusätzlich einen Leitfaden zur Verfügung, der für die Suche nach geeigneten Angeboten herangezogen werden kann.
- Die Suchgruppe benennt die ausgewählten sinnvollen teilhabebefördernden Angebote sowie ein mögliches herausragendes „Leuchtturm-Angebot“ dem Kuratorium Deutsche Altershilfe.
- Das Kuratorium Deutsche Altershilfe baut die Landkarte auf und pflegt die Angebote ein.