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Unser Dorf hat Zukunft / gelungene Präsentation unseres Dorfes!

Am Donnerstag war es soweit:

Die Bewertungskommission des Kreises Soest zum Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ besuchte Esbeck.

Hintergrund: Ortsvorsteher Thomas Morfeld und der Vereinsring Esbeck hatten sich nach 10 Jahren erneut für den Wettbewerb angemeldet, um einmal zu sehen, wie sich Esbeck Außenstehenden darstellt, und wo sich evtl. noch Möglichkeiten für Verbesserungen ergeben. Dabei galt es, Esbeck in einem bestimmten Zeitrahmen zu präsentieren.

Treffpunkt und Start der Begehung war das Biotop an der Tonkuhle.

Ortsvorsteher Thomas Morfeld begrüßte gemeinsam mit 20 Esbecker*innen die 17-köpfige Delegation, angeführt vom stellvertretenden Landrat Oliver Pöpsel.

Anschließend stellten Peter Hoffmann und Friedrich Auffenberg von der NABU-Lippstadt der Kommission das Biotop Tonkuhle vor. Trotz Wespenalarm ließen es sich die Delegierten nicht nehmen, die kleine Aussichtshütte zu begehen und das Biotop zu erkunden.

Auf dem Weg zum Hof Heitmann stellte Josef Heitmann den Anwesenden zunächst die von ihm angelegte Streuobstwiese sowie das Hofkreuz an der Paderborner Straße vor. Nun ging es auf den Hof zielstrebig zum Backhaus. Hier hatte Josef den Backofen bereits am frühen Morgen angeheizt und seine Frau Anita Brot gebacken. Das frische Brot durfte selbstverständlich probiert werden. In der Zwischenzeit erzählte Josef Heitman die Geschichte des Backhauses und warum er es wieder restauriert hat.

Nach der Verköstigung wartete bereits Pastor Ulrich Möller mit einigen KiCa-Betreuern an der Kirche. Wie immer gut gelaunt schilderte der Pastor die Entstehung des Kindercamps, garniert mit einigen Anekdoten aus den Camps. Wie so ein Kindercamp-Leben aussieht, veranschaulichte ein extra aufgestelltes KiCa-Zelt mit Pritsche und Fotos aus verschiedenen Kinderfreizeiten den Anwesenden.

Weiter ging’s zum ehemaligen Hof Schäfer, wo heute eine Bootswerft beheimatet ist.

Inhaber Marcus Rogozinski erklärte dem staunenden Delegierten, wie eine Bootswerft nach Esbeck kommt, und ließ auch einen Blick in die Werkstatt zu.

Das Storchennest, das aus Zeitgründen nur aus der Ferne zu sehen war, hatte vor geraumer Zeit Besuch. Leider hat sich aber noch kein Storchenpaar zum Bleiben entschlossen. Aber von der Idee bis zur Umsetzung, so Ideengeber und Initiator Georg Petermeier, seien doch einige bürokratische Hürden zu nehmen gewesen.

Martin Bölter stellte anschließend seinen Neubau im Dorf vor, wo bis vor wenigen Jahren zwei Familien lebten, leben heute 9 Familien. Auch das sei ein Beitrag, junge Familien im Dorf zu halten.

Weiter ging’s zum Hof Schnieder. Die alte Scheune mit dem eindrucksvollen Deelentor, so erzählte Stefan Schnieder, wurde im Jahr 1887 in Westenholz ab- und in Esbeck nach einer Brandkatastrophe wieder aufgebaut. Wie ein alter Hof nach Aufgabe der Landwirtschaft auch weiter genutzt werden kann, zeigt sich ebenfalls im Hof Schnieder. Hier ist seit einiger Zeit die Kindertagespflege „Dorfkinder“ beheimatet. Leiterin Susanne Lödige stellte die Einrichtung mit dem dazugehörigen Spielplatz kurz vor und erläuterte, warum dies ein idealer Platz für eine Kindertagespflege ist.

Eine etwas ungewöhnliche Baustruktur stellte noch einmal Martin Bölter mit seinen Neubauten an der Bergstraße vor. Daran zeige sich, dass auch eine moderne Bauarchitektur Platz in einer dörflichen Struktur findet.

Dass Eigeninitiative im Dorf keine Floskel ist, zeigte Petra Brinkmann anschaulich am restaurierten Bildstock an der Bergstraße. Eigentlich eine Idee ihres Mannes Jörg, entwickelte sich schnell eine Gemeinschaft, den Bildstock zu restaurieren. Dieser Ort wird mittlerweile auch als Treffpunkt und „Festplatz“ aller Nachbarn wahrgenommen.

Letzter Anlaufpunkt vor dem Treffpunkt war eine weitere Streuobstwiese neben dem Hof Callewege. Hier warteten bereits Christian Bölter und Michael Brasse vom Förderverein Kindergarten. Christian Bölter erklärte den Anwesenden Sinn und Zweck des Fördervereins. Dass sie sich an der Streuobstwiese positioniert hätten, liegt natürlich am größten Fest des Fördervereins, dem Apfelfest im September. Dabei würden ca. 3,5 Tonnen Äpfel gepresst. Und das dieser Saft schmeckt, davon konnten sich die Teilnehmer selbst überzeugen. Es gab natürlich selbst gepressten Apfelsaft!

Als letzte Station stand jetzt nur noch der Treffpunkt auf dem Programm. Hier hatte die Feuerwehr ihr Tor geöffnet, und alle fanden sich in dem Gerätehaus ein.

Löschgruppenführer Lukas Naber schilderte eine beengte Situation bei der Feuerwehr bei stetig wachsender Kameradenanzahl. Aber es gab auch positives zu berichten. Immerhin ist hinter dem Treffpunkt -wenn auch in Eigenregie- ein Carport für den Mannschaftswagen gebaut worden.

Zum Schluss stellte Vereinsringvorsitzende Bettina Norgel noch den Treffpunkt vor.

Neben den bereits getätigten und noch bevorstehenden Renovierungsarbeiten stellte sie auch noch die Nutzung des Treffpunkts vor. Auch die positive Zusammenarbeit innerhalb der im Vereinsring angesiedelten Vereine zeigte sie auf.

Anschließend zog sich die Delegation zur Beratung in den Treffpunkt zurück.

Eine Einordnung war nach Ende der Beratung leider nicht zu erfahren.

Die kommt wahrscheinlich Ende des Jahres.

Von dieser Stelle aus ein ganz großes DANKESCHÖN an alle, die unser Dorf so toll präsentierten und auch an alle, die uns bei diesem Rundgang begleitet haben!

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