Klimaresiliente Dörfer aus wasserwirtschaftlicher Sicht / Interessanter und informativer Vortrag von Frau Birgit Dahlhof, Kreis Soest
Am 13. März hatte der Vereinsring Esbeck zu einem interessanten wie informativen Vortrag in den Treffpunkt geladen.
Auf Einladung von Ortsvorsteher Thomas Morfeld referierte Frau Birgit Dahlhof vom Kreis Soest, unterstützt von ihrem Kollegen Herrn Jan Grosser, zu dem Thema „Klimaresiliente Dörfer aus wasserwirtschaftlicher Sicht“.
Zu Beginn ihrer Ausführungen zeigte Frau Dahlhof anhand einer Präsentation zunächst die klimatischen Veränderungen in einem Zeitraum von vor 60 Millionen Jahren bis heute, und das zu erwartende Ansteigen der globalen Temperatur bis in das Jahr 2100, sollten die Vereinbarungen zum Pariser Klimaschutzabkommen nicht eingehalten werden.
Doch was bedeutet das für Deutschland, für NRW, für uns?
Fest steht bereits schon jetzt, dass Trockenperioden mit höheren Temperaturen als heute und Regenphasen mit Starkregen häufiger auftreten werden. Gerade die Starkregen bereiten dabei Sorgen, weil klimatische Veränderungen das (Regen-)Tief regional „festhält“, und sich örtlich ausregnet. Man denke dabei nur an das Ahrtal oder das Weihnachtshochwasser an der Lippe.
Doch was können wir tun, was macht der Kreis Soest?
Während die persönlichen Möglichkeiten eher begrenzt sind (Sandsäcke, Schieber bzw. Rückstauklappen bei Abfluss im Keller, Hochwasserdichte Kellerfenster, Info’s aus dem Internet, z.B. www.kreis-soest.de), arbeitet der Kreis Soest permanent am Hochwasserschutz. Dazu gehören u.a. Bau von Hochwasserrückhaltebecken, Renaturierung von Gewässern, Aufbau eine Pegelsystems zur Überwachung der Wasserspiegel, Investitionen in mobilen Hochwasserschutz und weiteres.
In ihren weiteren Ausführungen zeigte Frau Dahlhof anhand einer Hochwassergefahrenkarte, einer Hochwasserrisikokarte und einer Starkregenhinweiskarte, wie Esbeck in der jeweiligen Phase überschwemmt werde.
Da traten unter den Besucher*innen natürlich noch einige Fragen auf, die aber alle geduldig beantwortet wurden.
Einzig die Anzahl der Teilnehmer*innen war „überschaubar“. Lediglich 35 Personen fanden sich zu diesem Thema in den Treffpunkt ein. Und das zu einem Thema, das uns alle angeht! Schade…
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